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Funktionen

Herzfrequenzzonen

Zonen aus deinem echten Herzen, farbenblind-sicher.

Ein Herzfrequenz-Zonenband während eines Trainings

Runara berechnet deine Trainingszonen aus deinen tatsächlichen, aus Apple Health gelesenen Herzfrequenzdaten, wahlweise mit der Tanaka- oder Karvonen-Formel, statt aus einer pauschalen Altersschätzung.

Standardmäßig nutzt das HF-Zonenband eine intuitive Kalt-zu-Heiß-Rampe; optional kannst du eine farbenblind-sichere Palette aktivieren, deren monotone Helligkeitsrampe für Deuteranopie, Protanopie und Monochromasie gleichermaßen lesbar bleibt. So oder so verrät dir ein einziger Blick deine Zone, selbst unter Volllast.

Zwei Wege, deine Zonen zu verankern

Wähle das Modell, dessen Daten du am meisten vertraust. Beide gehen von deiner echten Ruhe- und Maximalherzfrequenz in Apple Health aus, nicht von einer pauschalen 220-minus-Alter-Schätzung.

Tanaka

% der maximalen Herzfrequenz

HFmax = 208 - 0,7 × Alter

Schätzt deine maximale Herzfrequenz aus dem Alter mit der Tanaka-Formel, die die Bevölkerung besser abbildet als das alte 220 - Alter, und teilt die Zonen dann als Prozentsätze dieses Maximums auf. Einfach und verlässlich, wenn du Zonen einfach aus deinem Maximum willst.

Karvonen

% der Herzfrequenzreserve

Ziel = Ruhe + % × (Max - Ruhe)

Rechnet mit deiner Herzfrequenzreserve, der Spanne zwischen Ruhe- und Maximalherzfrequenz, sodass jede Zone die Belastung relativ zu deinem eigenen Bereich abbildet. Individueller, und umso genauer, je besser deine Ruheherzfrequenz bekannt ist.

Welche solltest du wählen?

Tanaka koppelt die Zonen allein an dein Maximum; Karvonen bezieht deine Ruheherzfrequenz mit ein und setzt so beim gleichen Prozentsatz ein höheres, persönlicheres Ziel. Wähle Karvonen, wenn deine Ruheherzfrequenz gut gemessen ist, was Runara direkt aus Apple Health liest; wähle Tanaka für eine unkomplizierte, maximumbasierte Aufteilung.

Lesbar für jede Art des Sehens

Standardmäßig nutzt das Zonenband die intuitiven Kalt-zu-Heiß-Farben, die die meisten Sportler:innen schon kennen. Eine farbenblind-sichere Palette ist optional einen Schalter entfernt; sie ist aus, solange du sie nicht aktivierst.

Standard-Rampe

Z1
Z2
Z3
Z4
Z5

Von kühlem Blau über Türkis, Bernstein und Orange bis zu heißem Rot. Die Bedeutung steckt im Farbton, die Konvention, die du auf einen Blick liest. Der Haken: Wo Rot, Orange und Bernstein zusammentreffen, können sie bei Rot-Grün-Sehschwäche verschwimmen, und die Helligkeit springt, statt mit der Intensität zu steigen.

Farbenblind-sichere Rampe

Optional
Z1
Z2
Z3
Z4
Z5

Eine Viridis-Rampe, die von Dunkelviolett bis zu hellem Gelb ansteigt. Ihre Helligkeit nimmt von Z1 bis Z5 stetig zu, sodass die Zonen allein über die Luminanz in der richtigen Reihenfolge bleiben, selbst wenn sich Farbtöne nicht unterscheiden lassen. Sie ist gezielt so gewählt, dass sie bei Deuteranopie, Protanopie und Monochromasie unterscheidbar bleibt.

Beide Rampen bilden dieselben fünf Zonen ab (Z1 leicht bis Z5 maximal). Die farbenblind-sichere Option tauscht die vertrauten Heiß-/Kalt-Töne gegen eine stetige Helligkeitsrampe, die du unabhängig von deiner Farbwahrnehmung lesen kannst.